Dienstag, 28. Oktober 2008

Freie Geister

Ich habe keine genaue Übersicht mehr darüber wann das ganze Theater angefangen hat und ehrlich gesagt ist es mir auch egal. Faktum ist nun mal, dass es mittlerweile ein ganz eigenes Universum ist und viele Figuren entstanden sind.
Für mich sind es wiederrum schon eher denkende und fühlende Gestalten, denen ich, als ihr Autor, nur den richtigen Ausdruck verleihe, weil sie es schließlich nicht selber können. Es sind und bleiben fiktive Characktere die nur für mich einen Hauch von eigenem Lebenswillen besitzen.
Im ersten Moment muss ich bei diesen Worten an mir selber zweifeln und komme nicht umhin mich schizophren zu nennen. Ich weiß ziemlich genau, dass ich es nicht bin. Es sind trotzdem Teile meiner selbst die ich in sie hineinstecke und mit jeder einzelnen Figur die ich innerhalb eines meiner Bücher sterben lasse oder gar töte geht auch ein winziger Teil meiner selbst dabei verloren. Auch dies geschieht dann wieder eher auf der fiktiven Ebene. Es wäre mir dann nie möglich in einer anderen Geschichte eine Figur, wie jene verstorbene zu schaffen, das käme einem Frevel gleich.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, dass nicht nur in der realen Welt, jeder von uns absolut einmalig ist, sonder auch im Fiktiven Raum alles eine gewisses Körnchen des Realen enthält, jede Figur ist genauso einmalig wie der Mensch der sie schuf sich von anderen Individuen unterscheidet.

Denn das ist wahre Kreativität.

Alles ist sozusagen ein freier Geist ...

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich denke mir mal, wenn der Mensch, der sie schuf, Teile von sich selbst in seine Figuren steckt, dann lernt man dadurch dass man seine Geschichten liest, diesen Menschen teilchenweise kennen. Man muss nur wissen, welche Teile wo stecken. Oder?

Ein stimmt jedenfalls, du bist einmalig. :D

Dann hat gesagt…

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